Schmerztagebuch für KopfschmerzpatientInnen

#Alltag & Selbsthilfe

Ein sauber geführtes Schmerztagebuch ist eines der wichtigsten Werkzeuge bei Clusterkopfschmerzen. Es hilft dir und deiner Ärztin oder deinem Arzt, Muster zu erkennen und die Behandlung gezielt anzupassen.

Warum ein Schmerztagebuch so wichtig ist

Im Gespräch vergisst man schnell Details aus den letzten Tagen oder Wochen. Ein Tagebuch macht Beschwerden nachvollziehbar und vergleichbar.

Es unterstützt vor allem bei:

  • der Einordnung von Häufigkeit und Dauer der Attacken
  • der Bewertung von Auslösern und Tageszeiten
  • der Beurteilung, wie gut Akutmedikamente wirken
  • der Verlaufskontrolle über längere Zeit

Unsere Empfehlung: MyClusters

MyClusters ist ein spezialisiertes Tool für Menschen mit Clusterkopfschmerzen. Die Plattform fokussiert auf die Dokumentation von Attacken, Medikation und Verlauf.

Direkte Links

Einblicke in die App

MyClusters App Startansicht

Startansicht für den schnellen Einstieg in die Dokumentation.

Bild 1 von 4

Quelle der Screenshots: https://myclusters.nl

Was du pro Attacke dokumentieren solltest

  • Start- und Endzeit
  • Schmerzintensität
  • betroffene Seite
  • Begleitsymptome
  • vermutete Trigger
  • eingesetzte Akuttherapie
  • Wirkeintritt und Wirkung

Drei praktische Tipps

  1. Trage jede Attacke möglichst direkt nach dem Ende ein.
  2. Dokumentiere auch schmerzfreie Tage, damit Zyklen sichtbar werden.
  3. Nutze beim nächsten Termin die Berichte als Gesprächsgrundlage.

Hinweis: Wir stehen in keiner direkten Verbindung zu MyClusters und empfehlen das Tool auf Basis der aus unserer Sicht sinnvollen Funktionen für Betroffene.